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26.05.26

So fütterst du Wildvögel ganzjährig richtig

Bei dir piept’s wohl nicht mehr?

Hast du auch den Eindruck, dass es in deinem Garten ruhiger geworden ist? Fehlt dir im urbanen Umfeld auch das fröhliche Gezwitscher unserer heimischen Vöglein? Das könnte daran liegen, dass den Wildvögeln das Futterangebot fehlt. Denn der natürliche Lebensraum von Piepern hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Wir bepflanzen unsere Gärten sehr einseitig, lassen kaum wilde Rasenflächen entstehen und haben deutlich weniger Obstbäume bei uns zuhause. Zusätzlich gibt es leider immer weniger Insekten – diese sind eine der Leibspeisen von hiesigen Flattermännern. Was passiert also? Garten- und Zugvögel finden ganzjährig schwieriger Nahrung und verschwinden nach und nach aus unseren Landschaften, denn die Population und Artenvielfalt schrumpft immer mehr.

HALT! So soll das doch nicht sein! Hol dir ein Stück pure Natur in den Garten oder auf deinen Balkon zurück und biete den Vöglein ganzjährig ein reichhaltiges Buffet von elles an. Damit schließt du die entstandene Futterlücke und leistest einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer kunterbunten Vogelwelt. Welch ein wundervolles, wohltuendes Erlebnis die Fütterung ist, wirst du schnell erfahren. Das rege Treiben der dankbaren Pieper lädt herzlich ein zum Innehalten, Ruhe finden, Ausgleich schaffen!

Welcher Vogel frisst was am liebsten?

Die Amsel

Als munterer Frühaufsteher steht sie bis zu 30 Minuten vorm Sonnenaufgang auf, um ihr Revier zu markieren und die besten Würmer zu erwischen.

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Die Blaumeise

Der freche Pieper ist ein echtes Leichtgewicht und wiegt nur so viel wie zwei 20 Cent Stücke. Sie ist der einzige blau-gelbe Singvogel in unseren Gärten.

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Der Buchfink

Auf seinen Wetterbericht ist Verlass, denn sein Regenruf, ein scharfes „Rrüht“, erklingt vor und während eines Regenschauers, wenn alle anderen Flattermänner den Schnabel halten.

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Der Feldsperling

Der "kleine Bruder" des Haussperlings mit etwas rauerer Stimme mag Gruppenkuscheln, Staubbäder und schnabulieren in Gesellschaft.

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Der Gimpel

Die schüchternen Schönlinge leben meist paarweise zusammen und verstecken sich bei Gefahr in dichten Hecken. Die leuchtend rosarote Brust des Männchens ist dort gut getarnt.

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Der Grünfink

Mit seinem leuchtend grün-gelben Federkleid und prächtig-trillernden Gesang könnte er glatt als Kanarienvogel durchgehen. Sein Ruf klingt zeitweise wie das Aufziehen eines Uhrwerks, daher der Spitzname „Uhrmacher“.

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Die Haubenmeise

Das scheue Vögelchen müsste sich gar nicht verstecken, denn ihr eindrucksvolles Markenzeichen ist die schnittige, irokesenartige Haube aus grau-schwarzen Federn.

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Der Haussperling

Die zu unrecht genannten Dreckspatzen achten sehr auf ihre Gefiederpflege und nehmen gern ausgiebige Bäder in Wasser oder Sand. Das ausdauernde Tschilpen in geselligen Gruppen gehört zu ihrer Lieblingsbeschäftigung.

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Der Kernbeißer

Seinen starken Schnabel nutzt er als pfiffiges Allzweckwerkzeug zum Knacken von Nüssen und Kernen. Damit macht er seinem Namen alle Ehre und wird aufgrund der kräftigen Statur „Finkenkönig Europas“ genannt.

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Die Kohlmeise

Sie ist die größte Meisenart Europas und ziemlich clever, denn sie kann sich merken, wo andere Vögel ihren Samenvorrat verstecken und im Notfall darauf zurückgreifen.

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Das Rotkehlchen

Niedlich und ganz schön neugierig kommt Deutschlands beliebtester Singvogel daher. Das zutrauliche Federbällchen ist ein kleiner Entdecker und nähert sich Menschen mit etwas Geduld bis auf wenige Schritte.

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Die Schwanzmeise

Der kugelrunde Körper des putzigen Federballs hat lange, schlanke Schwanzfedern, wodurch sie ein echter Balance-Profi ist. Raffiniert turnt die Mini-Meise von Ast zu Ast auf der Suche nach leckeren Käfern, Larven und Meisenknödeln.

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Der Star

Das glänzend-schimmernde Multitalent mit kleinen Herzen auf dem Federkleid ist ein Meister im Nachahmen von Geräuschen. Sein Repertoire reicht von Kettensäge bis Klingelton. Er hat eben echte Star-Qualitäten!

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Der Stiegliz

Der farbenfrohe Prachtbursche lebt gern in Wohngemeinschaften und flattert in bunt gemixten Finkentrupps umher. Dabei trällert er eifrig "stieglitt", woher sich sein Name ableitet.

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Der Zaunkönig

Klein aber oho! Der zierliche Winzling wiegt zwar nur 10g, hat dafür aber ein gewaltiges Stimmvolumen. Sein lautes, grelles Zwitschern ist bis zu 500 m weit zu hören.

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Richtig füttern – darauf kommt es an

Es ist ganz leicht. Du musst wirklich nicht viel beachten, um eine glückliche Vogelschar beobachten zu können. Am besten richtest du mehrere kleine Futterplätze in deinem Garten ein. Diese sollten vor Regen oder anderen Witterungseinflüssen gut geschützt sein. Baue die Futterstellen so auf, dass die Vöglein vor Fressfeinden geschützt sind (mind. in 1,50 m Höhe). Wenn in der Nähe gute Rückzugsmöglichkeiten existieren, wie z. B. Bäume, Büsche oder Hecken, traut sich auch der scheuste Pieper ans Buffet heran.

Wo hungrige Schnäbel wild drauf los picken, da kann es auch mal schmutzig werden. Halte die Futterplätze also immer schön sauber. Am besten fütterst du deine flatternden Gartengäste früh morgens oder vor der Dämmerung. Zu dieser Zeit knurren die kleinen Vogelmägen ganz besonders und die meisten Pieper sind auf Futtersuche. Füttere ruhig das ganze Jahr über regelmäßig und zuverlässig. Denn Vögel merken sich reichhaltige Futterplätze ganz genau und kommen gerne wieder. Wusstest du, dass Vögel das Futterangebot aus der Natur bevorzugen und nur im Notfall auf unsere Futtergaben zurückgreifen? Die Zufütterung macht somit wirklich Sinn!

Und wenn du jetzt noch bestes Wildvogelfutter von elles verwendest, hast du wirklich alles richtig gemacht. Danke, dass du unsere Vogelwelt schätzt und schützt – genau wie wir!

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